In der Schule
Am Freitag konnte ich endlich auch die Grundschule in Pfaffenhofen besichtigen. Die Rektorin, Frau Sigrid Kerner-König, nahm sich Zeit für mich und führte mich durch alle Räume des Schulhauses, damit ich einen Eindruck von der Raumsituation bekommen kann.
Ich berichtete ihr auch über Fragen von Eltern, ob es Erweiterungsmöglichkeiten für die Schule gäbe - bei evtl. steigenden Schülerzahlen in den kommenden Jahren.
Frau Kerner-König sagte mir, dass es in jedem Jahr sehr spannend sei, wie viele Kinder tatsächlich für die erste Klasse angemeldet würden, da sich Eltern oft auch für andere Schulen entscheiden, oder auch neue Familien zuziehen. Wir konnten über eine kurzfristige Lösung sprechen, falls es bei den Anmeldungen zur Bildung einer weiteren Klasse in Stufe Eins käme. Interessant war in diesem Zusammenhang die Auskunft, dass der Klassenteiler, der vom Ministerium für alle Schulen festgelegt wird, bei 29 Kindern liegt. Die Schulen haben da gar keine eigene Entscheidung.
Weiter erfuhr ich, dass in den nächsten Tagen der heiß ersehnte neue Kopierer eintreffen wird, der dringend benötigt wird für die Aufgaben, die die Kinder im Homeschooling benötigen. Davon hatte ich bereits von den Eltern erfahren.
Die Schule hat derzeit 4 Klassen. Es gibt seit kurzem auch eine Schulsozialarbeiterin, die an 2 Tagen in der Woche (Mittwoch und Freitag) vor Ort ist. Stolz ist die Schule auf das Projekt „Schulreifes Kind“, das selten in Baden-Württemberg ist, aber in Pfaffenhofen etabliert wurde.
Leider kann derzeit wegen Corona die neue Küche für die Schulmensa nicht genutzt werden, dafür können bald wieder alle Kinder die Schule besuchen, worüber sich die Rektorin besonders freut.